Homepage von Albert Hirschbichler

Geschichten und Bilder

Kammerlingalm

18.11.2020

Morgen solls regnen, übermorgen schneien. Die verbleibende Zeit muss genutzt werden, das ist klar.

Beim Lohfeyer (920 m) starte ich. Zunächst im Schatten, null Grad, die Wiesen ringsum voller Reif. Wo es steil wird kommt die Sonne. Die Steilheit ist wahrlich beträchtlich und steht dem Mitterberg auf der anderen Seite in nichts nach. Wenn man im Radportal „Quäl Dich“ nachschaut finden sich so einige Kommentare von irgendwelchen Gestalten, die das bergauf fahren anscheinend eher weniger gewohnt sind. Jeder Müll wird heute im Netz verbreitet, wenigstens muss dafür kein Papier verschwendet werden.

Salamitaktik ist angesagt, es geht gut heute. Am Hirschbichl (1163 m) die Abzweigung zu den Kammerlingalmen (1275 m). Eine Sandstraße. Nicht weit, aber stellenweise ist die Traktionsgrenze nah. Am Hang entlang fahre ich noch bis zur letzten Alm hinüber. Kein Mensch weit und breit. Auf der Terrasse ists warm wie im Sommer, genau der richtige Rastplatz.

Zurück auf gleichem Weg. Drüben bei den Kammerlingalmen sitzen welche vor einem Kaser und laden mich auf ein Bier ein. Erst lehne ich dankend ab weil ich gerade mein Cola getrunken habe. Als wir uns aber ein bisschen unterhalten krieg ich auf einmal doch einen Durscht und so setz ich mich dazu und wir trinken eine Halbe in der Nachmittagssonne. Es gibt noch nette Menschen. Als die Sonne weg geht verlasse ich den gastlichen Ort. Ein geschenkter Tag.

Bilder

1 Kurz vor dem Almgelände

2 Weiter gehts am Hang entlang

3 Die letzte Alm im Sonnenlicht

4-6 Brunnen vor der Alm. Versuche mit Wasser

7-9 Die Sonne sinkt tiefer

10 Blick nach Westen

11 Die Kammerlingalmen

12 Zeit zum Aufbruch